Kraftstation Sportstech HGX150/HGX200
- über 45 Übungsmöglichkeiten für abwechslungsreiches Ganzkörpertraining
- integrierte Funktionen: Latzugturm, Seilzug, Bizeps-Curlstange, Beinstrecker, Bankdrücken, Klimmzugstange, Butterflyarme, Beincurler, Stepper, Dip-Station
- ideal für Muskelaufbau an Bizeps, Rücken, Bauch, Beine, Po, Schulter und für Ausdauertraining
- deutsche Qualitätsmarke mit 2 Jahren Garantie, Aufbauvideos auf Deutsch und 24/7 Kundenservice
- strapazierfähiges EVA-Polstermaterial sorgt für komfortables Training
- Stepper und Dipstation einklappbar für mehr Trainingsfreiheit
- hochwertige Details: robuste Griffe, extra breite Seilrollen und langlebige Stahlseile
- massive Stahlkonstruktion mit gummierten, extra breiten Füßen für optimale Gewichtsverteilung
- hohe Standfestigkeit und Bodenschonung durch durchdachtes Sicherheitskonzept
- Abmessungen: 2116 × 1756 × 2196 mm – Lieferung erfolgt bis zur Bordsteinkante
Preis: 1.099,00 €
1 gebraucht & neu ab 1.099,00 €
Sportstech HGX200 – Test
✔ Vielseitige Mehrstation mit klassischem Gewichtsblock und zahlreichen Übungspositionen für ein strukturiertes Ganzkörpertraining auf begrenzter Fläche
✔ Kombination aus Klimmzug- und Dipstation, Butterfly-/Brustpresse, variablen Kabelzügen, Beinmodulen und Stepper deckt die wichtigsten Muskelgruppen ab
✔ Leiser Seilzug mit fein abgestuften Widerständen bis 55 kg sorgt für wohnungstaugliches Training und schnelle Lastwechsel am Gewichtsblock
✔ Durchdachte Ergonomie für einen breiten Körpergrößenbereich sowie einklappbare Elemente (Stepper, Dip-Einheit) zur besseren Raumnutzung
✖ Maximallast des Gewichtsblocks kann bei kräftigen Bein- und Rückenübungen sowie sehr ambitionierten Kraftzielen an Grenzen stoßen
✖ Aufwendiger Erstaufbau und streuende Kleinteilqualität erfordern etwas Zeit, Werkzeug und sorgfältige Justage von Seilzug und Verschraubungen
Überblick
Die Sportstech HGX200 will ein möglichst breites Trainingsspektrum auf wenig Grundfläche bieten – mit klassischem Gewichtsblock (bis 55 kg), mehreren Kabelzug-Positionen, Dip- und Klimmzugstation, Butterfly-Armen, Beincurler/-strecker und integriertem Stepper. Unser Testbericht fasst zusammen, wie sich das Konzept im Alltag schlägt, wo die Station glänzt und wo Grenzen sichtbar werden.
Datenblatt
Modellname | HGX200 |
Marke / Hersteller | Sportstech |
Material / Rahmen | Massive Stahlkonstruktion, EVA-Polstermaterial, rutschfeste Gummifüße |
Abmessungen (L × B × H) | 176 × 212 × 220 cm |
Eigengewicht | 160 kg |
Max. Belastbarkeit / Nutzergewicht | 120 kg |
Widerstandssystem | Seilzug-System mit Gewichtsblöcken |
Gewichtsstapel / Blöcke | Integrierte Gewichte – Gesamtwiderstand: Hoch (Herstellerangabe) |
Trainingsstationen / Module | Butterfly, Latzug, Bizepscurls, Beinstrecker, Bankdrücken, Stepper, Dipstation, Klimmzugstange |
Anzahl Übungen | Über 45 verschiedene Trainingsmöglichkeiten |
Verstellbarkeit / Sitz & Polster | Hochwertige EVA-Polsterung, klappbare Stepper- und Dipstation |
Grifftyp / Seilzug | Hochwertige Griffe, Stahlseil mit extra breiten Seilrollen |
Stellfläche | 1,76 × 2,12 m |
Höhe | 2,20 m |
Besonderheiten | Deutsche Qualitätsmarke, mit Stepper, klappbaren Modulen, extrem stabil |
Vorteile | Ganzkörpertraining, über 45 Übungen, robuste Bauweise, sicherer Stand |
Lieferumfang | Kraftstation, Bedienungsanleitung |
Konstruktion und Konzept
Die HGX200 ist als All-in-One-Turm für Einsteiger bis ambitionierte Hobbysportler konzipiert, die das Fitnessstudio zu Hause ersetzen oder ergänzen möchten. Im Zentrum steht ein vertikal geführter Gewichtsblock, der über ein Seil- und Umlenkrollensystem an verschiedene Stationen weitergegeben wird. Im Vergleich zu Studioanlagen setzt Sportstech auf eine relativ kompakte Stellfläche, kombiniert aber viele Funktionen: oben Klimmzugstange, mittig Butterfly-/Chest-Press-Arme und ein mehrstufiges Kabelzugsystem, unten Beinstrecker/-beuger sowie ein einklappbarer Stepper.
Die Idee ist attraktiv: möglichst viele Übungen, kurze Umbauzeiten und ein spürbar leises, wohnzimmertaugliches Training. Damit positioniert sich die HGX200 deutlich über einfachen Hantelbanken, bleibt aber unterhalb modularer Racks oder Premium-Mehrstationen – sowohl beim Preis als auch beim maximalen Widerstand.
Aufbau, Lieferumfang und erster Eindruck
Lieferung & Verpackung. Die Station kommt auf Palette in mehreren Kartons. Die Verpackung ist zweckmäßig und schützt die Oberflächen ordentlich; die Kleinteile sind sinnvoll vorsortiert. In Einzelfällen gab es Berichte über fehlende Schrauben/Unterlegscheiben oder vertauschte Pakete – das ist ärgerlich, aber nicht die Regel. Wichtig: Lieferung erfolgt üblicherweise „bis Bordsteinkante“. Wer keinen ebenerdigen Stellplatz hat, sollte helfende Hände einplanen.
Montage. Der Aufbau ist grundsätzlich gut machbar, aber zeitintensiv. Realistisch sind 4–7 Stunden für eine Person (mit Ruhe und eigenen Werkzeugen), zu zweit geht es schneller. Die gedruckte Anleitung führt durch 20 Schritte; an zwei bis drei Stellen wirken Zeichnungen eng und die Seilführung ist nicht selbsterklärend. Hier hilft das offizielle Aufbau-Video erheblich – unser klarer Tipp: Video parallel offen haben, gerade beim Verlegen der Kabel und Setzen der Umlenkrollen.
Werkzeug & Tipp. Ein Ratschenkasten (17er/19er Nuss), Inbus-Ratsche, Ringschlüssel und eine Zange sparen Zeit. Nach dem ersten Zusammenbau empfiehlt es sich, alle tragenden Verbindungen nach der ersten Woche nachzuziehen; die Kabelzüge profitieren von einer kurzen Funktionskontrolle (freier Lauf, keine Verdrehungen, ausreichende Vorspannung).
Verarbeitung. Der Gesamteindruck ist für die Preisklasse stimmig: ordentliche Schweißnähte, robuste Pulverbeschichtung, solide Polster. Es gibt aber streuende Qualität: vereinzelt wurden scharfkantige Rohrkanten, Lackschäden an verdeckten Stellen oder stramme/verkantete Verschraubungen gemeldet. Nichts davon ist strukturell dramatisch, aber es erklärt die Bandbreite der Nutzerurteile. Positiv: Die Station steht satt und kippsicher; die gummierten Füße verteilen das Gewicht gut. Für empfindliche Böden empfehlen sich zusätzliche Matten.
Mechanik, Seilzug und Widerstand
Gewichtsblock & Abstufung. Der Block bietet nominell bis 55 kg in 5-kg-Schritten (unterste Stufe de facto ~2,5–5 kg je nach Seilweg). Für isolierte Bewegungen an Armen/Schultern reicht das locker, bei kräftigen Bein- oder Rückenübungen kann man die Spitze erreichen – wer regelmäßig über 60–70 kg im Latzug oder bei Beinstrecker bewegt, stößt an Grenzen.
Rollen & Reibung. Das Seil- und Rollendesign ist auf leisen Betrieb ausgelegt. Der Lauf ist im Neuzustand meist geschmeidig und klapperfrei. Minimaler Anfahrwiderstand (statische Reibung) ist seilzugtypisch; bei langsamer, sauberer Technik fällt das kaum ins Gewicht. Wichtig ist eine korrekte Seilspannung: hängt das Kabel zu locker, entstehen tote Wege; ist es zu straff, steigt die Reibung. Beides lässt sich über die hintere Spannvorrichtung korrigieren.
Kraftkurve & Gefühl. Kabelzugarbeit erzeugt je nach Umlenkung und Hebelweg eine etwas andere Kraftverteilung als freie Gewichte. Viele berichten, dass die 55 kg „schwerer“ wirken als erwartet – erklärbar durch Hebel, Zugrichtung und geringfügige Systemverluste. Für hypertrophieorientiertes Training ist das unproblematisch, teilweise sogar gewünscht, weil der Zug gleichmäßig bleibt und Schwung reduzierte Effekte hat. Wer jedoch reine Maximalkraftziele verfolgt, braucht ergänzende freie Lasten.
Ergonomie, Einstellwege und Körpergrößen
Sitz, Lehne, Griffe. Sitz- und Rückenpolster sind ausreichend dimensioniert und schnell zu verstellen. Die Griffgeometrie der Butterfly-/Press-Arme ist praxistauglich, wenngleich der Griffabstand beim Butterfly im Bauchbereich für sehr schmale Athletinnen oder Athleten etwas kurz geraten kann. Die Dip-Griffe sind solide, der Griffabstand passt den meisten.
Körpergröße. Die HGX200 unterstützt einen Bereich von etwa 1,60 m bis ca. 1,85 m optimal. Unter 1,65 m ist die Klimmzugstange hoch, ab 1,86–1,90 m wird der volle Bewegungsradius in einzelnen Übungen (Latzug, Trizepsdrücken am hohen Zug) knapp – Armstreckung oben ist dann nicht immer möglich. Wer über 1,90 m misst, sollte den Stellplatz nach oben genau prüfen und die Übungspläne anpassen.
Bedienung & Umbau. Die Station belohnt einen klugen Übungsfluss: Oberer Zug → mittlere Arme → untere Züge → Beinmodul – so spart man Umbauten. Karabiner an häufig genutzten Griffen (Latstange, Trizepsseil, Einhandgriffe) dauerhaft montiert lassen: das beschleunigt Wechsel. Der Stepper ist einklappbar; die Dip-Station klappt nach oben und schafft Raum.
Trainingsmöglichkeiten im Überblick
- Zug oben (Klimmzug/Latzug): Klassische Lat-Varianten (breit/eng, Unter-/Obergriff), Face Pulls, High-to-Low-Pulls. Beinarretierung für schweren Latzug fehlt – ab hoher Last hilft der Sitz als Gegenhalt oder beidhändiger Stand mit leichtem Hüftknick.
- Mittlere Ebene (Butterfly/Chest-Press): Brustpresse sitzend mit variabel einstellbarer Griffhöhe; Butterfly-Bewegung für Brustmitte/-innen. Für freiheitsliebende Press-Varianten kann der mittlere Kabelzug genutzt werden (stehend/halb kniend).
- Kabelzüge variabel: Einhand-Curls/-Extensions, Seitheben, aufrechter Rudern, Kabel-Rows, Core-Drills (Holz hacken, Pallof-Press), Reverse Flys. Mit Trizepsseil erweitert sich das Portfolio deutlich.
- Unterer Bereich (Rudern/Beine): Sitzendes Rudern, Beincurl und Beinstrecker. Der Bewegungsradius der Beinmodule ist für den Hausgebrauch ok; beidbeinig kann je nach Oberschenkellänge knapper werden.
- Body-Weight: Dips und Klimmzüge sind vollständig unabhängig vom Gewichtsblock.
- Stepper: Nettes Extra für Aufwärmen/Finisher, allerdings mit straffer Dämpfung. Leichte Nutzerinnen und Nutzer empfinden die Federn teils als hart.
Trainingsgefühl und Stabilität im Betrieb
Im Betrieb wirkt die HGX200 stabil und relativ vibrationsarm. Die Kabel laufen leise; es gibt kein metallisches Anschlagen wie bei manchen Studiotürmen. Unter Volllast bleibt der Turm verwindungsarm, einzig bei explosiven Zugbewegungen spürt man leichte Systembewegungen – ein Indikator, die Technik ruhiger zu fahren. Die Station schluckt Wiederholungsserien bis 12–15 sauber; Dropsätze sind dank Schnellsteckung am Gewichtsblock unkompliziert.
Wer Wert auf gleichmäßige, kontrollierte Bewegungen legt, bekommt sehr zuverlässiges Feedback. Für reaktive, ballistische Ansätze ist der Kabelweg naturgemäß weniger geeignet. Im Ganzjahresbetrieb bewährten sich regelmäßiges Nachziehen der Schraubverbindungen und eine Sichtprüfung der Seile.
Wartung, Service und Ersatzteile
Das System ist pflegeleicht:
- Monatlich: Sichtkontrolle Seilzug, Lauf über die Rollen, Schraubverbindungen prüfen.
- Vierteljährlich: Kabelspannung nachstellen, Lagerpunkte der Umlenkrollen prüfen, Polster auf Nähte kontrollieren.
- Jährlich: Gesamter Seilverlauf neu spannen, Zugrollen sauber wischen, Gleitflächen trocken reinigen.
Zum Service gibt es gemischte Rückmeldungen: Viele Fälle berichten von schneller Hilfe (Ersatzteile, Kulanz), es existieren aber auch Berichte über Wartezeiten und Kommunikationshürden – insbesondere bei fehlenden Kleinteilen oder Speditionsfehlern. Unabhängig davon gilt: Seriennummer, Teilnummer und Fotos bereithalten, das beschleunigt die Abwicklung.
Haltbarkeit und Qualitätseindruck über Zeit
Für ein Heimgerät in dieser Klasse liefert die HGX200 ein stimmiges Paket. Der Stahlrahmen ist ausreichend dimensioniert, die Polster zeigen bei normaler Nutzung gute Langzeitstabilität. Schwachstellen im Feld sind selten, aber typisch: vereinzelt nachlassende Seilspannung, mal quietschende Rollen (meist durch Staub/zu stramme Spannung), hin und wieder scharfkantige Blechkanten, die man einmalig entgraten sollte. Mit sauberem Aufbau, Nachziehen und korrekter Seilführung bleibt der Lauf langfristig ruhig.
Wichtig ist die Erwartung: Die Station ist kein Studiopanzer für 24/7-Betrieb. Für 3–5 Einheiten pro Woche in einem 1–3-Personen-Haushalt ist die Konstruktion passend ausgelegt.
Für wen eignet sich die HGX200 – und für wen nicht?
- Geeignet für: Heimanwenderinnen und Heimanwender, Familienhaushalte, Wiedereinsteiger, Fortgeschrittene, die gelenkschonend trainieren wollen.
- Weniger geeignet für: Sehr große Personen über 1,88 m, Maximalkrafttraining und Nutzer, die Studiostabilität erwarten.
Technische Einordnung (Auszug)
- Aufstellmaß: ca. 2116 × 1756 × 2196 mm
- Eigengewicht: ~160 kg
- Widerstand: bis 55 kg in 5-kg-Schritten
- Module: Klimmzug, Dip, Butterfly/Press, Lat-Zug, Rudern, Beinstrecker/-beuger, Stepper, variabler Kabelzug
- Zubehör: Einhandgriffe, Latstange
- Geräusch: sehr leise, wohnungstauglich
- Wartung: gering, aber regelmäßige Kontrolle empfohlen
Praxisnahe Tipps aus dem Test
- Aufbauvideo parallel zur Anleitung nutzen.
- Zusätzliche Karabiner bereit halten.
- Übungslogik: Oberer → mittlerer → unterer Zug, dann Beine.
- Kabelzüge für Anti-Rotation und Core-Drills verwenden.
- Stepper nur als Ergänzung sehen, kein Ersatz für Cardio-Geräte.
- Körpergröße vorab prüfen, besonders bei Dachschrägen.
- Schrauben nach der ersten Woche nachziehen, Seile feinjustieren.
- Bodenmatte verwenden für stabileren Stand und Schutz.
Vorteile
- Breites Übungsspektrum auf kleiner Fläche
- Sehr leiser Betrieb – ideal für Wohnungen
- Stimmige Ergonomie für 1,60–1,85 m Körpergröße
- Schnelle Lastwechsel am Gewichtsblock
- Solider Stand und guter Qualitätseindruck
- Sinnvolles Zubehör ab Werk, leicht erweiterbar
- Einklappbare Module (Stepper, Dip) sparen Platz
- Gute Aufbauvideos und nachvollziehbare Anleitung
Nachteile
- Maximallast 55 kg limitiert fortgeschrittene Bein-/Rückenübungen
- Körpergrößenfenster begrenzt, über 1,86 m eingeschränkt
- Stepper-Dämpfung zu straff für leichte Personen
- Streuende Qualität bei Kleinteilen/Finish
- Seilführung anfangs anspruchsvoll ohne Video
- Kein Beinarretierungspolster für schweren Latzug
Geeignete Nutzergruppen
- Personen, die ein leises, stationäres Kraftsystem für regelmäßiges Ganzkörpertraining im eigenen Zuhause suchen
- Nutzer mit Schwerpunkt auf Muskelaufbau und Kraftausdauer, die viele Maschinen- und Kabelzugübungen in einem Gerät bündeln möchten
- Haushalte mit begrenzter Stellfläche, in denen eine kompakte Mehrstation mit Klimmzug, Dips, Beinmodul und variablen Zügen gewünscht ist
- Trainierende im Bereich von etwa 1,60 m bis circa 1,85 m Körpergröße, die eine auf diese Range abgestimmte Ergonomie nutzen wollen
- Anwender, die überwiegend im moderaten bis gehobenen Lastbereich arbeiten und Wert auf wohnungstaugliche Geräuschentwicklung legen
Weniger geeignete Nutzerprofile
- Sehr große Personen ab etwa 1,86–1,90 m, bei denen der Bewegungsumfang insbesondere bei Latzug- und Überkopfvarianten eingeschränkt sein kann
- Kraftsportler mit klaren Maximalkraftzielen, die für Rücken- und Beinübungen deutlich höhere Widerstände als 55 kg benötigen
- Nutzer, die ein sofort einsetzbares System ohne längeren Aufbau und ohne Justage von Seilzug und Verschraubungen erwarten
- Personen, die vor allem freie Lang- und Kurzhantelübungen mit maximaler Bewegungsfreiheit in den Vordergrund stellen
- Sehr leichte oder primär cardiobasierte Trainierende, für die der integrierte Stepper nur eine untergeordnete Rolle spielt und eher ein separates Ausdauergerät geplant ist
Weitere Kraftstationen im Überblick
Wer ein ähnliches Einsatzprofil mit klassischem Steckgewichtturm und sehr ruhigem Zugverhalten sucht, kann die
Miweba Sports Kraftstation MK500
als Alternative ins Auge fassen, die ebenfalls auf ein breites Übungsspektrum im Homegym ausgelegt ist.
Für Nutzer, die besonderen Wert auf ein leises, gewichtsblockfreies Widerstandssystem legen, bietet die
Finnlo BioForce Extreme Kraftstation
mit gasdruckbasierter TNT-Technologie eine interessante Option mit gleichmäßigem Zugverhalten.
Eine noch stärker digital ausgerichtete Lösung mit elektronischem Widerstand, großem Display und geführten Workouts stellt die
Speediance Gym Monster 2
dar, die mehrere Gerätekategorien in einem All-in-One-Home-Gym bündelt.
Wer kompaktere oder preislich niedrigere Multistationen vergleichen möchte, findet auf der Übersichtsseite
Kraftstationen bis 500 Euro
eine Auswahl bewährter Modelle für den Einstieg in das Heimkrafttraining.
Eine breitere Marktübersicht über höherwertige Multistationen und moderne Kraftsysteme bietet außerdem die Seite
Kraftstationen ab 500 Euro,
auf der unterschiedliche Lösungen für umfangreicher ausgestattete Homegyms gegenübergestellt werden.
Häufige Fragen zur Kraftstation Sportstech HGX150/HGX200
Für welches Trainingsniveau ist die Sportstech HGX150/HGX200 ausgelegt?
Die Station richtet sich an Nutzer, die im Heimbereich regelmäßig Krafttraining betreiben möchten – vom Einstieg bis zum ambitionierten Fortgeschrittenen. Der Gewichtsblock bis 55 kg deckt typische Übungen für Brust, Rücken, Schultern, Arme und Beine im Bereich Muskelaufbau und Kraftausdauer ab, ohne auf sehr hohe Maximallasten spezialisiert zu sein.
Reicht der 55-kg-Gewichtsblock für Rücken- und Beintraining aus?
Für viele Standardübungen im Heimtraining ist der verfügbare Widerstand ausreichend, insbesondere bei isolierten Bewegungen und oberkörperbetonten Programmen. Bei sehr kräftigen Nutzern oder stark lastorientierten Rücken- und Beinübungen kann die Maximallast jedoch erreicht werden, sodass ergänzend mit freien Gewichten oder anderen Geräten gearbeitet werden sollte.
Wie viel Platz wird für die Aufstellung der HGX150/HGX200 benötigt?
Die Station benötigt je nach Variante eine Grundfläche von etwa 1,8–2,1 m in der Länge und rund 1,7 m in der Breite bei einer Höhe von über 2 m. Zusätzlich sollte etwas Freiraum vor und seitlich der Anlage eingeplant werden, damit Klimmzüge, Dips, Rudern oder Beincurls ohne Einschränkungen durchführbar sind und der Stepper sicher genutzt werden kann.
Für welche Körpergrößen ist die Ergonomie der Kraftstation ausgelegt?
Die Geometrie der Sitzpositionen, Polster und Griffe ist vor allem auf Nutzer im Bereich von etwa 1,60 m bis circa 1,85 m abgestimmt. Unterhalb dieses Bereichs ist insbesondere die Klimmzugstange hoch angebracht, während bei Körpergrößen deutlich über 1,86 m einzelne Bewegungsumfänge – etwa beim Latzug oder Trizepsdrücken am oberen Zug – etwas eingeschränkt sein können.
Wie aufwendig sind Aufbau und Wartung der HGX150/HGX200?
Der Erstaufbau nimmt je nach Erfahrung mehrere Stunden in Anspruch und profitiert von einem zweiten Helfer sowie geeignetem Werkzeug. Nach der Montage beschränkt sich der laufende Aufwand auf regelmäßiges Nachziehen der Schraubverbindungen, die Kontrolle der Seilspannung und eine gelegentliche Reinigung von Rollen, Seilen und Polstern. Bei korrektem Aufbau und Justage arbeitet das System im Alltag weitgehend wartungsarm.
Fazit
Die Sportstech HGX200 ist eine in sich schlüssige Homegym-Mehrstation, die leises, vielseitiges Krafttraining mit vernünftiger Stabilität und gutem Handling vereint. In der Praxis überzeugen der ruhige Lauf, die breite Übungsauswahl und die alltagstauglichen Umbauzeiten. Die 55 kg am Gewichtsblock reichen dem Zielpublikum – Einsteigerinnen und Einsteigern bis ambitionierten Fortgeschrittenen – im Regelfall aus; reine Maximalkraftziele und sehr große Athletinnen und Athleten stoßen eher an Grenzen.
Kritikpunkte bleiben: der straffe Stepper, die – je nach Charge – schwankende Kleinteilqualität und gelegentlich hakelige Seilführung beim Aufbau. Wer die Station sorgfältig montiert, Schrauben nachzieht und die Kabel korrekt spannt, erhält jedoch ein robustes, angenehm leises System, das die wichtigsten Muskelgruppen zuverlässig adressiert und den Weg ins Studio realistisch ersetzt.
Unterm Strich liefert die HGX200 ein starkes Preis-Leistungs-Paket für Haushalte, die eine kompakte, leise und vielseitige Lösung suchen – mit klarer Empfehlung für alle, die im Hypertrophie- und Kraftausdauerbereich strukturiert trainieren möchten und Wert auf Wohnraumtauglichkeit legen.
Zusätzliche Informationen
| Produktmerkmale | Grifftyp hochwertige Griffe |
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